Die magische Vermehrung der Matchbox-Autos

Was tun mit dem Spielzeug-Exzess der lieben Kleinen?

In letzter Zeit ist mir ein unheimliches Phänomen aufgefallen. Es macht mir richtig Angst! Innerhalb weniger Wochen haben sich die Matchbox-Autos in der Spielzeugkiste meines Sohnes exponentiell vermehrt. Aus einigen harmlosen Autos wurden innerhalb kürzester Zeit mehrere Dutzend.

Wie kommt es nur dazu? Ist eine geheime Mini-Auto-Produktionswerkstatt bei uns in der Wohnung versteckt? Feiern die Autos nachts Orgien und kriegen daher ohne Ende Kinder? Klonen sie sich? Nee, die letzte Hypothese muss ich verwerfen, da sie alle unterschiedlich aussehen. Gefühlt sind es jedenfalls jeden Tag mehr – und sie werden mehrmals täglich hemmungslos überall in der Wohnung verteilt. Mich nervt’s!

Ok, ein wenig bin ich selbst schuld, da ich auch einige davon selbst angeschafft habe. Aber die meisten stammen von Freunden und Verwandten und sammeln sich halt an. Und der Kleine liebt sie dermaßen, dass sie ein sehr beliebtes Geschenk darstellen: kosten wenig, sind klein und bringen garantiert große Begeisterung. Ich habe einige davon neulich zum Papa geschafft, aber bei der nächsten Übergabe hat er sie mir alle zurückgebracht 😦

Was tun? 30-40 Spielzeugautos braucht kein Kind! Mir persönlich wäre nach drastischer Reduktion. Aber ich habe Sorge, das gerade beliebteste und wichtigste Auto aus Versehen auszusortieren und damit für Tränen zu sorgen (Die Spielzeugautos erfüllen bei meinem Kind einen Zweck wie bei anderen Kindern Kuscheltiere… sie werden mitgeschleppt, teilweise mit ins Bett genommen und liebgehabt).

Ich habe wohl drei Optionen:

  1. Kapitulieren und weiterhin täglich hundertmal Autos aus allen Räumen zusammensammeln.
  2. Radikal ausmisten und maximal 10 ausbewahren.
  3. Schrittweise reduzieren, sodass das Kind nix merkt.

Ich wähle wohl Option 3: schleichend aussortieren. Das heißt, immer mal wieder ein paar „verschwinden lassen“. Und noch ein paar Wochen an einem geheimen Ort aufbewahren, bevor ich sie verschenke (Sozialkaufhaus). Und dem Papa sagen, er soll nicht alle Autos wieder zu mir zurückschleppen.

Ob mein Vorgehen erfolgreich ist? Das Grundproblem, das ich bisher aber wohl vernachlässigt habe, ist ja, dass sich gar nicht erst so viel Zeug ansammeln soll. Ich werde mal damit aufhören, selbst welche zu besorgen. Aber wie stoppe ich nur den massiven Zustrom kleiner, scheinbar harmloser Mini-Autos von außen??? Da fällt mir gerade nichts ein.

Welche Spielsachen sammeln sich bei euch so an? Und wie habt ihr das in den Griff bekommen? Falls ihr radikal wart – wie haben die Kids reagiert? Für eure Tipps bin ich dankbar! 🙂

4 Kommentare zu „Die magische Vermehrung der Matchbox-Autos

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  1. Wir haben eine „Garage“ (kleiner Karton) mit 12 Stellplätzen. Wenn die voll ist, muss das nächste Auto was kommt gegen ein anderes getauscht werden was dann in einem Karton mit anderen Sachen an die Straße gestellt wird. So lernt das Kind selbst, welche Autos besonders wichtig sind und man muss es nicht über ihre Köpfe hinweg entscheiden.

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